EMP Magazine/Review By Markus Eck

SAMMATH
Godless arrogance

Sadistisch gemein, lüstern grausam und v-ö-l-l-i-g kompromisslos. Der fünfte Ohrenmord in Albumform, reiner Geschwindigkeitsrausch, purer Hass! Die neue Scheibe der holländischen Black Metal-Killercombo von Gitarrist und Keifmonster Jan Kruitwagen haut in Sachen aufrichtiger Attitüde beinahe alles Derzeitige weg. Mit dem bestialisch vollzogenen Opener "Shot in mass" versprechen die Niederländer nicht zu viel. Auch im Folgenden gibt es Fiesheit vom Fass. Anklänge an brutalste Marduk werden viehisch monströs zelebriert. Tief beeindruckend, wie zügellos schnell Sammath ständig vorpreschen. Der verdammt hart zupackende Song-Würgegriff "Thrive in arrogance" beinhaltet rare Auflockerungs-Parts, ein diabolisch faszinierendes Manifest der Abscheu. Inmitten ihres donnernden Outputs streuen sie sogar auch wenige eingängige Momentaufnahmen, wie beispielsweise im sechsten Gemetzel "Through filth and the remains of men". Auch eine bewusst rau und primitiv gestaltete Produktion sowie die dramatisch dunkle Schwärze von "Godless arrogance" ermöglichen einen bitterbösen Prügelkoller. Eine zwingende Angelegenheit für überzeugte Anhänger von unverfälschtem und vor allem ursprünglichem Black Metal.

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